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Boden schützen


wulf

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Wo auch immer Hobbygärtner in der Erde buddeln: Jeder Einzelne hat hier die Möglichkeit, den Boden zu schützen – eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten. Und dieser Bodenschutz kommt nicht nur unmittelbar den Pflanzen zugute, die sich mit prächtigem Wachstum, herrlicher Blüte und einer üppigen Ernte bedanken.

Indem wir der Erde in unserem Garten und in unseren Pflanzenkübeln Gutes tun, betreiben wir auch noch aktiven Klimaschutz. So einfach geht das:

Kaufe Pflanzenerde ohne Torf

Insbesondere im Frühling, wenn Gärten und Balkone aus der Winterruhe erwachen, wenn Kübel frisch bepflanzt und Setzlinge in die Beete ausgebracht werden, strömen Hobbygärtner in Baumärkte und Gartencenter, um Blumenerde zu kaufen.

Torf ist eine ganz besondere Art von Boden, der aus nicht oder nur teilweise zersetzten Pflanzenresten unter Luftabschluss im Moor heranwächst. Ein gesundes Hochmoor wächst pro Jahr nur einen Millimeter. Es dauert also rund 1.000 Jahre, bis eine ein Meter dicke Torfschicht entstanden ist. Diese ist nicht nur besonders nährstoffreich – weshalb sie als Gartenerde so beliebt ist – sie übernimmt eine wichtige Funktion im .Klimaschutz

Laut Bundesamt für Naturschutz entziehen Moore der Atmosphäre weltweit pro Jahr 150 bis 250 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2. Durch den kommerziellen Torfabbau, für den die Moore entwässert werden, gehen nicht nur diese wertvollen Böden verloren und es wird gespeichertes Klimagas freigesetzt, auch der Lebensraum vieler, inzwischen vom Aussterben bedrohter, Pflanzen- und Tierarten verschwindet.

Die gute Nachricht ist: Es gibt viele ökologische und nachhaltige Alternativen zu torfhaltiger Erde, damit der Boden im Garten und die Pflanzenerde im Blumenkübel nährstoffreich und gesund sind.

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